Supernova ist ein Projekt der Landessingwartin (Landeskantorin) der EKBO, Almut Stümke, zur Förderung neuer Chormusik für die Kirche.

Supernova Notenedition
Erfahrene Chormitglieder werden eingeladen, für Chor zu komponieren. Komponisten und Komponistinnen singen bei der Erarbeitung ihrer Werke mit oder hospitieren bei den Proben.
Das Ergebnis sind neue Stücke für ambitionierte Laienchöre, die aus der sängerischen Praxis heraus geschaffen wurden. In der Chorprobe wurden sie auf ihre Praxistauglichkeit überprüft und ggf. angepasst.
Jährlich seit 2022 mündet die gemeinsame Arbeit in einem Konzert mit mehreren Uraufführungen. Das Projekt steht neuen Interessierten offen.
Während der Proben, aber auch nach den Uraufführungen wurden die Stücke noch einmal redigiert und die Erkenntnisse aus der Probenarbeit eingepflegt, außerdem wurde die bestmögliche Notierung gewählt. Nun mögen die Stücke ihren Weg in das Repertoire der Kirchenmusik finden.
Bei der Auswahl der Texte für die neuen Werke haben wir auf verständliche Bibelübersetzungen und gerechte Texte Wert gelegt. Die Musik passt also inhaltlich in ein Konzert oder einen christlichen Gottesdienst, die Texte sind „Seelenfutter“ und die Aussage deckt sich mit den Werten der Evangelischen Kirche. Gerechte Texte und ein vielfältiges Gottesbild sind uns ein Anliegen.
Stilistisch soll die neue Musik die Möglichkeiten der zeitgenössischen Chormusik abbilden, gleichzeitig aber für Laien singbar sein. Bewusst sind verschiedene Schwierigkeitsgrade, Stile und Besetzungen gewählt worden.
Gebt uns gerne Rückmeldungen: Haben die Stücke „An-klang“ gefunden in den Chören und im Publikum? Findet ein Supernova-Stück Eingang in das Chorrepertoire? Welches ist das neue Lieblingsstück?
„Supernova“ ist ein Projekt der Landessingwartin (Landeskantorin) in Zusammenarbeit mit dem Chorverband der EKBO (CBO). Das Heft „Supernova 2022“ (Sammelband mit 9 Chorwerken) kann beim CBO nachbestellt werden. Die Jahrgänge 2023 und 2024 sind in Vorbereitung.
Für die Praxis finden sich hier Einzelausgaben der Stücke als pdf zum digitalen Download. Es können unkompliziert und zum sofortigen Gebrauch Kopierlizenzen für den eigenen Chor erworben werden.
Informationen zum jeweils aktuellen Konzertprojekt und der Teilnahme am Projektchor und ggf. mit einer eigenen Komposition finden sich unter www.kirchenmusik-ekbo.de/supernova.
Dieses Werk beleuchtet ein trauriges Kapitel der europäischen Geschichte und leider auch der Kirchengeschichte: Die imperialistischen Motive bei der sog. „Eroberung“ Amerikas wurden auch mit einem falsch verstandenen Missionsbefehl der christlichen Kirche untermauert. Dies hat unfassbares Leid auf die First Nations gebracht und auch auf die Natur – bis heute finden sich die negativen Auswirkungen des Kolonialismus in vielen Ländern außerhalb und auch innerhalb Europas. Das Oberhaupt eines Ureinwohner-Stammes, Chief Seattle, soll eine Rede gehalten haben, so wird überliefert: „Earth is sacred“, in der er die Wertschätzung und das gemeinsame Bestreben um Miteinander und Umweltschutz postuliert.
Der Komposition für siebenstimmigen Chor liegt die rhythmisierte Textzeile „all things are connected“ zugrunde, die durch die rhythmische Artikulation der Konsonanten besondere Prägnanz und Ausstrahlung bekommt. Über diesem in der Erde verwurzelten, pulsierendem Rhythmus entfalten sich die Melodien und Akkordfolgen, mit denen besonders das Wort „Sacred“ immer wieder neu ausgedeutet wird. Zwei großen Energiebögen des Chorwerks werden gerahmt und unterteilt von Stimm- oder Flüsterimprovisationen, mit denen die Chormitglieder eine Natur-Klangkulisse – „eine Sommerwiese“ – im Raum aufbauen.
Jahr der Komp.: 2023
Text: Urheber unklar (Chief Seattle zugeschrieben)
Supernova Edition: Um 1850
Besetzung: SSAATBB
Dauer in min.: 4′
Schwierigkeitsgrad: 4
Die Komponistin Christine K. Brückner hat sich aus dem ersten Supernovaprojekt zu der Auswahl dieses biblischen Textes inspirieren lassen. Der Gegensatz zwischen dem Suchen und dem Finden wird kompositorisch und klanglich deutlich gemacht. Die Vokale und Klänge der Wörter harmonieren mit den stimmlichen Möglichkeiten und Herausforderungen.
Die Musikerin, die in Hamburg Komposition studiert hat und mehrere Instrumental- und Vokalwerke auf Bühnen gebracht hat, zeigt in diesem Stück auch ihre Erfahrung mit Laienchormusik.
Das Stück ist in allen Stimmen höchstens im Umfang einer Dezime komponiert und damit auch geeignet für Chöre mit jungen Männerstimmen oder für Senior:innenchöre.
Jahr der Komp.: 2023
Text: Jeremia 29, 13–14
Besetzung: SSAATB
Dauer in min.: 2,5′
Schwierigkeitsgrad: 2
Joachim Klebe hatte in seiner aktiven Zeit als Kirchenmusiker eine Liedbearbeitung zu dem bekannten Rolf-Schweizer-Lied für seinen Chor geschrieben. Dieses war bei Entstehung richtungsweisend in der Gattung Neues Geistliches Lied, in seiner rhythmischen Struktur und Sanglichkeit. Joachim Klebe unterstützt die rhythmische Struktur und Energie durch die Begleitstimmen und Zwischenteile und bringt damit Groove und Melodie zusammen.
Das Werk steht zwei Töne höher als im Evangelischen Gesangbuch, kann also nicht direkt im Wechsel mit der Gemeinde gesungen werden
Jahr der Komp.: (Lied 1966) Satz 1988
Text: Psalm 92
Besetzung: SSATB
Dauer in min.: 2′
Schwierigkeitsgrad: 2
Der bekannte „Magnificat“-Text (aus der Reihe der „Cantica“, der Gesangstexte in den Evangelien) zeigt Maria in einer Lebenswende, in der sie revolutionäre Botschaften singt: ungewollte Schwangerschaft, der Kindsvater unbekannt, die Zukunft ungewiss, aber sie jubelt voller Hoffnung über ihre Gottheit, die die Welt gerechter machen wird.
Rüdiger Bültmann ließ sich von einer geschlechtergerechten Übersetzung inspirieren, zwei Klangwelten einander gegenüber zu stellen: Gregorianischer Choral trifft tänzerische, schwingende Rhythmik – der traditionelle Gesangsstil kommt durch die emotionalere, moderne und subjektive Ausdeutung des Textes durch den Frauenchor erst ins Stocken, dann ins Überlegen und dann ins Schwingen. Während zunächst beide Welten borniert „ihr eigenes Ding machen“, treten sie nach und nach in Kontakt miteinander: Das Neue wird vom Alten inspiriert und umgekehrt.
Durch die Wahl der Besetzung ist das Stück geeignet für Chöre mit wenigen Männerstimmen, aber es wirkt auch sehr gut mit einer großen, klangstarken Tenor- und Bassgruppe.
Jahr der Komp.: 2022
Text: Lukas 2 (Bibel in gerechter Sprache)
Besetzung: SMzAB
Dauer in min.: 4′
Schwierigkeitsgrad: 4
Unter dem Eindruck des Krieges, speziell des Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022, ist das Stück von Stefan Sobotta geschrieben.
Eine schwebende Klagemelodie und aufsteigende Seufzermotive markieren die liturgische Bitte in griechischer Sprache „Kyrie eleison“ („Herr erbarme dich“). Als gemeinsamen Ausruf „Dona nobis pacem“ (lateinisch für „gib uns Frieden“) skandiert der Chor das Motiv der dringenden Bitte in absteigenden Linien. Der Bogen schließt sich, wenn gegen Ende ein einzelner Sprecher mit tiefer Stimme ein italienisches Dante-Zitat („Wir bitten um den Frieden deines Reiches, denn selber können wir nicht zu ihm kommen.“) in das Anfangsmotiv hineinspricht, welches aber von ruhigeren homophonen Chorklängen begleitet wird.
Das Wort Pacem lässt den Klang schlussendlich im Nichts enden.
Jahr der Komp.: 2022/23
Text: Liturgischer Bittruf/
Dante
Supernova Edition: 9. Jhdt/14. Jhdt
Besetzung: SSAT(B)B
Dauer in min.: 4′
Schwierigkeitsgrad: 4
Vor allem der sehnsuchtsvolle Wunsch, einem Krieg etwas Künstlerisches und Persönliches entgegenzusetzen, hat die Musikerin Natalie Kopp an dem „Friedenslied“ von Arthur Pfungst berührt. Klanglich wechselt ihr Stück für Chor und Solosopran zwischen großen farbenprächtigen Akkorden und aleatorischen Passagen der Mittelstimmen, die als changierender Klanghintergrund das Solo bzw. die Melodien der Außenstimmen begleiten. Die Worte werden im Einzelnen motivisch gestaltet und musikalisch ausgedeutet, und doch liegt ein großer Bogen über dem ganzen Werk.
Ihr Stück fungiert als letzter Satz eines dreiteiligen Zyklus und greift nach einer Hoffnungsmeditation im zweiten Satz die Kriegsthematik auf. Natalie Kopp übersetzt den Schrecken des Krieges damit direkt in Klang, lässt allerdings die Stimmen nicht schreien, sondern singen. Dadurch entsteht bei allem Schrecken doch eine künstlerische Distanz, gerade auch, weil das gesamte Stück ein tiefes Sehnen nach einer auch vom Textdichter fast magisch gedachten friedensstiftenden Kraft des Gesanges transportiert.
Das Sopran-Solo hat sich die studierte Sängerin Natalie Kopp auf die eigene Stimme geschrieben. Sie hat im Nachgang dann noch eine einfachere Fassung des Sopran-Solos geschaffen, die hier zu finden ist.
Jahr der Komp.: 2023
Text: Arthur Pfungst
Supernova Edition: 19. Jhdt
Besetzung: S-Solo +SSAATTBB
Dauer in min.: 5′
Schwierigkeitsgrad: 5
Vor allem der sehnsuchtsvolle Wunsch, einem Krieg etwas Künstlerisches und Persönliches entgegenzusetzen, hat die Musikerin Natalie Kopp an dem „Friedenslied“ von Arthur Pfungst berührt. Klanglich wechselt ihr Stück für Chor und Solosopran zwischen großen farbenprächtigen Akkorden und aleatorischen Passagen der Mittelstimmen, die als changierender Klanghintergrund das Solo bzw. die Melodien der Außenstimmen begleiten. Die Worte werden im Einzelnen motivisch gestaltet und musikalisch ausgedeutet, und doch liegt ein großer Bogen über dem ganzen Werk.
Ihr Stück fungiert als letzter Satz eines dreiteiligen Zyklus und greift nach einer Hoffnungsmeditation im zweiten Satz die Kriegsthematik auf. Natalie Kopp übersetzt den Schrecken des Krieges damit direkt in Klang, lässt allerdings die Stimmen nicht schreien, sondern singen. Dadurch entsteht bei allem Schrecken doch eine künstlerische Distanz, gerade auch, weil das gesamte Stück ein tiefes Sehnen nach einer auch vom Textdichter fast magisch gedachten friedensstiftenden Kraft des Gesanges transportiert.
Diese Fassung mit vereinfachtem Solo soll auch Chormitgliedern die Übernahme des Soloparts ermöglichen. Die Fassung mit dem Originalsolo, mit höheren Anforderungen an die Solistin, ist hier zu finden.
Jahr der Komp.: 2023
Text: Arthur Pfungst
Supernova Edition: 19. Jhdt
Besetzung: S-Solo (vereinfacht) +SSAATTBB
Dauer in min.: 5′
Schwierigkeitsgrad: 5
Freude am Klangspiel und am rhythmischen Flow strahlt die Wortschatz-Suite von Daniel Florey aus. Aber nicht allein der Klang des fremdsprachlichen Wortes und der implizierte Rhythmus faszinieren bei diesem Stück, sondern auch der mottohafte Inhalt: dieser Suiten-Satz passt in einen christlichen Gottesdienst genau so gut wie in ein herausforderndes Chorprogramm, je nachdem ob man das Wort für sich mit „Gott wird abwischen alle Tränen“ oder mit „…irgendwie wird es schon klappen“ übersetzt.
Jahr der Komp.: 2023
Text:Japanisches Wort: Überzeugung, keine Angst haben zu müssen, da alles zu einem guten Ende führen wird.
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SSAATB
Dauer in min.: 2–3′
Schwierigkeitsgrad: 3
Der Musiklehrer und langjährige Chorsänger Matthis Gaebel suchte nach einem Bibeltext als Grundlage einer Chorkomposition. Im Buch Jesaja sprach ihn diese Textstelle an, in der Gott nicht mit Forderungen und kriegerisch auftritt, sondern den Gläubigen seine bedingungslose Nähe zusagt: „Ich bin da“.
Jahr der Komp.: 2019
Text: Jesaja 65,1
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SSAATTBB
Dauer in min.: 2′
Schwierigkeitsgrad: 4
Der biblische Psalm 30 steht für sehr martialische Bilder: Schutz, Burg, Zuflucht. Die Theologin Almut Bellmann hat nicht nur neu übersetzt, sondern auch nachgedichtet und dabei sehr weit gefasst, welche verschiedenen Rollen Gott einnehmen kann. Ich habe diesen Text Clemens Garbe gegeben mit der Anfrage nach einem Stück für „Supernova“. In seinen Chorklängen wird die Diversität der Übersetzung dargestellt: mal innig, mal fordernd, von zart bis kräftig – bis am Schluss die Chormitglieder selbst aufgefordert sind, ihre eigene Aussage unter den Text zu legen. Clemens Garbe ist sein Leben lang Chorsänger in vielen verschiedenen Chören und hat sich ein breites Repertoire an alter und neuer Musik erarbeitet und aufgeführt.
Jahr der Komp.: 2021
Text: Psalm 31,3 ff; in einer Übertragung von Almut Bellmann
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SMzATBarB
Dauer in min.: 5′
Schwierigkeitsgrad: 4
Der Musiker Daniel Florey schreibt verschiedene freie Stücke oder Arrangements für die Chöre, in denen er mitsingt. Dabei bewegt er sich frei zwischen verschiedenen popularmusikalischen und klassisch-romantischen Stilen. Für das Projekt „Supernova 2022“ fehlte noch ein rhythmisches Werk, welches Daniel Florey gerne beigesteuert hat.
Jahr der Komp.: 2022
Text: 2. Korinther 4,6
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SATB
Dauer in min.: 2,5′
Schwierigkeitsgrad: 3–4
1. Das Leben ist schwächer als der Tod
2. Wir sind vom gleichen Stoff
3. Einschlafen dürfen
4. Du bist nicht mehr dort
5. Ich glaube
6. Ich bin nicht tot
7. Wenn ich tot bin
Die Komponistin Christine K. Brückner aus dem Hamburger Umland hat dem Projekt „Supernova“ ihren Chorzyklus zur Verfügung gestellt. Texte oder kurze Gedanken von sieben Philosophen bzw. Dichter liefern die Grundlage für farbige Klänge.
Jahr der Komp.: 2022
Text:
Khalil Gibran,
William Shakespeare (aus: Der Sturm),
Hermann Hesse,
Victor Hugo,
Arthur Schopenhauer,
Michelangelo Buonarroti,
Joachim Ringelnatz
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SA(A)TB
Dauer in min.: 16′
Schwierigkeitsgrad: 3
1. Das Leben ist schwächer als der Tod
2. Wir sind vom gleichen Stoff
Die Komponistin Christine K. Brückner aus dem Hamburger Umland hat dem Projekt „Supernova“ ihren Chorzyklus zur Verfügung gestellt. Texte oder kurze Gedanken von sieben Philosophen bzw. Dichter liefern die Grundlage für farbige Klänge.
Jahr der Komp.: 2022
Text:
Khalil Gibran,
William Shakespeare (aus: Der Sturm)
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SA(A)TB
Schwierigkeitsgrad: 3
3. Einschlafen dürfen
4. Du bist nicht mehr dort
Die Komponistin Christine K. Brückner aus dem Hamburger Umland hat dem Projekt „Supernova“ ihren Chorzyklus zur Verfügung gestellt. Texte oder kurze Gedanken von sieben Philosophen bzw. Dichter liefern die Grundlage für farbige Klänge.
Jahr der Komp.: 2022
Text:
Hermann Hesse,
Victor Hugo
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SA(A)TB
Schwierigkeitsgrad: 3
5. Ich glaube
6. Ich bin nicht tot
7. Wenn ich tot bin
Die Komponistin Christine K. Brückner aus dem Hamburger Umland hat dem Projekt „Supernova“ ihren Chorzyklus zur Verfügung gestellt. Texte oder kurze Gedanken von sieben Philosophen bzw. Dichter liefern die Grundlage für farbige Klänge.
Jahr der Komp.: 2022
Text:
Arthur Schopenhauer,
Michelangelo Buonarroti,
Joachim Ringelnatz
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SA(A)TB
Schwierigkeitsgrad: 3
Olaf Lorenz ist lebenslang Chorsänger mit einem breitgefächerten Repertoire. Eine Vorliebe für skandinavische Chormusik und für die tiefe Bassstimme ist in seinem Stück herauszuhören, und der von ihm für „Supernova 2022“ gewählte Text lädt zu einer farbenreichen Interpretation der Naturschilderungen ein.
Jahr der Komp.: 2021
Text: Eduard Mörike
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SSAATBB
Dauer in min.: 2′
Schwierigkeitsgrad: 3
Mit dem Ziel der chormusikalischen Vielfalt steuerte die Gesangspädagogin und Chorleiterin Natalie Kopp gerne eines ihrer Gospel-Arrangements zu „Supernova 2022“ bei.
Die in diesem Genre inhaltlich sehr verbreitete Sehnsucht nach dem Jenseits erklingt hier als Kontrast zwischen sphärischen Klängen, die zum Himmel weisen, und den fanfarenartigen Rufen der Trompete zum inneren Aufbruch. Es wird aber in der Überlieferung berichtet, dass der Song auch den versklavten Menschen als Code diente, sich zu geheimen Treffen wegzustehlen oder Fluchtpläne zu decken. So entstand dieses Arrangement voller Respekt vor dem Leid und dem bis heute wirkenden Trauma, das Kolonialismus und Rassismus über Menschengruppen gebracht hat.
Melodie: vor 1862
Satz: 1999/ 2022
Text: Wallace & Minerva Willis
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SATB
Dauer in min.: 3,5′
Schwierigkeitsgrad: 4
Mit dem Ziel der chormusikalischen Vielfalt steuerte die Gesangspädagogin und Chorleiterin Natalie Kopp gerne eines ihrer Gospel-Arrangements zu „Supernova 2022“ bei.
Die in diesem Genre inhaltlich sehr verbreitete Sehnsucht nach dem Jenseits erklingt hier als Kontrast zwischen sphärischen Klängen, die zum Himmel weisen, und den fanfarenartigen Rufen der Trompete zum inneren Aufbruch. Es wird aber in der Überlieferung berichtet, dass der Song auch den versklavten Menschen als Code diente, sich zu geheimen Treffen wegzustehlen oder Fluchtpläne zu decken. So entstand dieses Arrangement voller Respekt vor dem Leid und dem bis heute wirkenden Trauma, das Kolonialismus und Rassismus über Menschengruppen gebracht hat.
Melodie: vor 1862
Satz: 1999/ 2022
Text: Wallace & Minerva Willis
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SSAA
Dauer in min.: 3,5′
Schwierigkeitsgrad: 4
Mit dem Ziel der chormusikalischen Vielfalt steuerte die Gesangspädagogin und Chorleiterin Natalie Kopp gerne eines ihrer Gospel-Arrangements zu „Supernova 2022“ bei.
Die in diesem Genre inhaltlich sehr verbreitete Sehnsucht nach dem Jenseits erklingt hier als Kontrast zwischen sphärischen Klängen, die zum Himmel weisen, und den fanfarenartigen Rufen der Trompete zum inneren Aufbruch. Es wird aber in der Überlieferung berichtet, dass der Song auch den versklavten Menschen als Code diente, sich zu geheimen Treffen wegzustehlen oder Fluchtpläne zu decken. So entstand dieses Arrangement voller Respekt vor dem Leid und dem bis heute wirkenden Trauma, das Kolonialismus und Rassismus über Menschengruppen gebracht hat.
Melodie: vor 1862
Satz: 1999/ 2022
Text: Wallace & Minerva Willis
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SMzAT
Dauer in min.: 3,5′
Schwierigkeitsgrad: 4
Während des Corona-Lockdowns entdeckte LKMD Kennel für sich die Klangfarbe Hoher Stimmen wieder neu und komponierte eine Messe für Frauenchor. Aus den sehr unterschiedlichen Stimmungen der gesamten Messe wurde hier ein sehr rhythmischer Satz, ein freudestrahlender Lobgesang, ausgewählt.
Jahr der Komp.: 2021
Text: Liturgischer Lobgesang
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SSAA
Dauer in min.: 3,5′
Schwierigkeitsgrad: 4
Der dreistimmige Frauenchorsatz zu diesem alten Adventslied beginnt ruhig fließend und mit meditativen Klängen. Da der Text aber den Bogen zur Leidensgeschichte Jesu schlägt, webt Kira Prey Anklänge an das Lied „Es wird sein in den letzten Tagen“ hinein. So schichtet sie nicht nur die Stimmführung, sondern auch inhaltlich mehrere Ebenen übereinander.
Kira Prey ist langjährige Chorsängerin und absolviert die C-Ausbildung Kirchenmusik in der EKBO.
Melodie: Köln 1608
Satz: 2006/2021
Text: Daniel Sudermann 1626; Walter Schulz 1963
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SMzA
Dauer in min.: 2′
Schwierigkeitsgrad: 2–3
Dieses wunderbare Abendlied spricht Menschen aller Altersstufen an. Es wurde von der Schauspielerin Katharina Lehmann ursprünglich als einstimmiges bzw. als Solo-Lied geschrieben. Im Rahmen ihrer C-Ausbildung bei der EKBO ist, in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftler und Organisten Burkhard Meischein, dieser Chorsatz dazu entstanden.
Melodie: 2020
Satz: 2022
Text: Katharina Lehmann
Supernova Edition: 2022
Besetzung: SATB
Dauer in min.: 2–3′
Schwierigkeitsgrad: 1
